Jürgen Luh studierte Geschichte, Politikwissenschaft und Rechtswissenschaften an der Freien Universität Berlin. 1993 promovierte er zum »Unheiligen Römischen Reich«. Von 1988 bis 2002 war er als Assistent an der Freien Universität Berlin sowie an der Universität Potsdam tätig. Seit 2002 arbeitet er als Historiker bei der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG). Bis 2022 war er dort wissenschaftlicher Leiter und Kurator verschiedener Ausstellungen (u.a. »Friederisiko«, Potsdamer Konferenz). Seit 2016 ist er Direktor des Research Center Sanssouci (RECS).
Seine Forschungen und Veröffentlichungen gelten der preußischen Geschichte sowie der deutschen Geschichte vom 16. bis zum 20. Jahrhundert, insbesondere der Militärgeschichte.