Alle, die sich für eine Teilnahme an der Brandenburgischen C-Ausbildung für Chorleitung ab September 2026 interessieren.
DO, 28.05.2026 von 19:00 - 19:45
Fragen zu Unterkunft, Verpflegung und Rechnungslegung:
Birgit Gabel, Viola Wangler
gaeste@musikkultur-rheinsberg.de
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Sie interessieren sich für eine berufsbegleitende Qualifizierung im Fach Chorleitung und haben Fragen zur C-Ausbildung an der Musikakademie Rheinsberg? Dann laden wir Sie hiermit herzlich ein zu einem digitalen Meeting: - Termin: Donnerstag, 28. Mai 2026, 19 bis 20 Uhr
- Ort: online via »Zoom«
In diesem Rahmen haben Sie die Möglichkeit, einige unserer Dozent*innen und Akademie-Mitarbeiter*innen kennenzulernen und Ihre Fragen zu stellen. Erfahren Sie mehr über Teilnahmevoraussetzungen, Lehrgangsinhalte und -ziele oder den typischen Ablauf eines Präsenzwochenendes in Rheinsberg. Wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung, freuen uns auf Ihre Teilnahme und auf einen informativen Austausch!
Veranstaltungsformat: Das Meeting wird über den Videokonferenzdienst »Zoom« stattfinden. Wir empfehlen, das Programm vorab zu installieren und zu testen: www.zoom.us/test Hospitationsmöglichkeiten: Am Samstag, den 25. April 2026 besteht im Rahmen des 4. Präsenzmoduls des aktuellen Ausbildungsjahrgangs zwischen 10 und 18 Uhr die Möglichkeit, in Rheinsberg zu hospitieren sowie mit Teilnehmenden und Dozent*innen ins Gespräch zu kommen. Bei Interesse melden Sie sich bitte formlos per E-Mail bei uns.
Die Brandenburgische C-Ausbildung für Chorleitung wird gefördert mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg. In Kooperation mit dem Landesmusikrat Brandenburg e.V.
Daniel Hikaru Grote
Daniel Hikaru Grote studierte an der Hochschule für Musik Würzburg sowie an der Universität der Künste Berlin Musiktheorie. Seit 2016 unterrichtet er als Lehrbeauftragter für Musiktheorie an der Universität der Künste Berlin Schulmusikstudierende sowie Studierende im Studiengang Künstlerische Ausbildung mit instrumentalem Hauptfach. Darüber hinaus unterrichtet er Gehörbildung und Tonsatz an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig. Seit 2020 ist er zudem an der Musikschule Neukölln in der Allgemeinen Musiklehre sowie in der Studienvorbereitenden Ausbildung tätig. Im Rahmen eines Promotionsvorhabens an der Musikhochschule Lübeck beschäftigt er sich aktuell mit dem Werk Bernd Alois Zimmermanns. Neben seiner Lehrtätigkeit arbeitet Daniel Grote als Korrepetitor und Chorleiter in verschiedenen Chören, unter anderem beim Education-Projekt der Berliner Philharmoniker »Die Vokalhelden«. Außerdem ist er Mitbegründer, Sänger und Chorleiter des Kammerchores »Das Vokalprojekt« mit semiprofessionellen Sänger*innen. Zu seinen freiberuflichen Tätigkeiten gehört darüber hinaus das Bearbeiten und Arrangieren von Werken für unterschiedliche Besetzungen, etwa für Chor a cappella, Instrumentalensembles und Orchester.
Prof. Arndt Martin Henzelmann
Arndt Martin Henzelmann wurde in Berlin als Sohn eines Kirchenmusikers geboren. Er studierte zunächst Kirchen- und Schulmusik in Köln, anschließend Chordirigieren bei Jörg-Peter Weigle an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Berlin. Prägende Impulse erhielt er als Stipendiat der »Tenso Masterclasses for Young Conductors« und in Meisterklassen von Grete Pedersen, Stephen Layton, James Wood, Wolfgang Schäfer, Jan Scheerer und Morten Schuldt-Jensen, wobei er unter anderem mit Det Norske Solistkor, dem Tenso Europe Chamber Choir und dem Trinity College Choir Cambridge zusammenarbeitete.
Aktuell hat Arndt Martin Henzelmann die musikalische Leitung des Consortium musicum Berlin inne. Daneben wirkt er als musikalischer Assistent beim Staats- und Domchor Berlin und gründete kürzlich das Collegium Vocale Iuvenum Köln, ein Projektensemble von jungen Sänger*innen mit Schwerpunkt auf Barockmusik. Regelmäßig leitet er daneben Projekte der freien Szene und ist in diesem Jahr etwa wiederholt zur Zusammenarbeit mit dem preisgekrönten Kammerchor CONSONO eingeladen.
Seiner Leidenschaft fürs Unterrichten folgte Arndt Martin Henzelmann von 2019 bis 2024 als hauptamtlicher Dozent für Chorleitung am kirchenmusikalischen Institut der Universität der Künste Berlin und in einem Lehrauftrag an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Berlin. Regelmäßig wird er daneben als Dozent für Dirigierkurse und Musikwochen, etwa für AMJ, IAM, WGM oder Landesmusikräte, engagiert.
Ein Schwerpunkt seines Wirkens als Dirigent liegt im chorsinfonischen Bereich: So war er langjährig Leiter des Oratorienchor Köln und des Rodenkirchener Kammerchor und Orchester, mit denen er regelmäßig in der Kölner Philharmonie gastierte. Er arbeitete mit einer Vielzahl von großen Ensembles und Orchestern zusammen wie den Bochumer Sinfonikern, dem Kyiv Symphony Orchestra, dem Kölner Kammerorchester oder dem Sinfonie Orchester Berlin und Ensembles der Alte-Musik-Szene wie der Batzdorfer Hofkapelle, Concerto Brandenburg, aris et aulis berlin oder der lautten compagney BERLIN. Gleichzeitig konzertierte er mit Kammerchören wie dem Landesjugendchor Rheinland-Pfalz und wirkte er als Dirigent des Vokalensembles neuer chor berlin, mit dem er verschiedene Uraufführungen (Sköld, Forte, Makor, Machuel, Zimmermann) realisierte und schwerpunktmäßig innovative und interdisziplinäre Programme gestaltete. 2022 und 2023 leitete er das internationale Festival C.H.O.I.R., wo er unter anderem neue Fassungen des Te Deums und Messe d-Moll von Anton Bruckner uraufführte. Als Assistent von Prof. Robert Göstl arbeitete er mit dem Deutschen Jugendkammerchor. Weiterhin assistierte er Prof. Kai-Uwe Jirka bei der traditionsreichen Sing-Akademie zu Berlin sowie Prof. Jörg-Peter Weigle beim Hochschulchor der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Berlin.
Annette Reinhold
Annette Reinhold studierte Gesang und Gesangspädagogik an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn-Bartholdy« in Leipzig. Bereits während ihres Studiums war sie an den Opernhäusern in Dessau, Leipzig, Weimar, Potsdam und Halle zu Gast. Zudem führte ein erstes festes Engagement sie an das Theater der Stadt Cottbus. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Karriere lag auf dem Konzertgesang. So kann sie unter anderem auf Engagements am Gewandhaus zu Leipzig, an der Kölner und Berliner Philharmonie, am Schauspielhaus Berlin und der Konzerthalle Hamburg sowie auf die Zusammenarbeit mit renommierten Knabenchören wie dem Dresdner Kreuzchor oder dem Thomanerchor Leipzig verweisen. Regelmäßig war sie zu Musikfestivals nach Heidelberg, Göttingen und Schwetzingen sowie zu den Händelfestspielen in Halle und zum Bachfest ihrer Heimatstadt Leipzig eingeladen. Heute widmet sich Annette Reinhold verstärkt der Gesangspädagogik. Viele ihrer Schüler*innen studieren inzwischen selbst an renommierten Musikhochschulen, darunter in Dresden, Leipzig oder Köln. Mit ihrer pädagogischen Expertise und vielfältigen praktischen Erfahrungen begleitete sie unter anderem Ensembles wie den Landesjugendchor Sachsen, die städtischen Kinder- und Jugendchöre der Schola Cantorum Leipzig oder die Chöre des Leipziger Gewandhauses und ist darüber hinaus gern gesehener Gast bei gesangspädagogischen Workshops und Fortbildungen.
Carolin Strecker
Carolin Strecker arbeitet als Chordirigentin, Sängerin und Stimmbildnerin in Berlin. Sie studierte Chorleitung, Gesang, Flöte und Orchesterdirigieren an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart sowie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Als musikalische Assistentin von Kirill Petrenko, Sir Simon Rattle und Simon Halsey erarbeitete sie Produktionen wie Puccinis »Suor Angelica« unter der Regie von Nico and the Navigators oder David Langs »Public Domain«. Ein besonderer Fokus ihrer Arbeit ist die Zusammenarbeit mit Komponisten, Lichtkünstlern, Instrumentalisten und Regisseuren, um besondere Chorkonzerterlebnisse zu schaffen. So führte sie zuletzt Franz Kafkas »Der Bau« mit ihrem Kammerchor cantamus.berlin, der Puppenspielabteilung der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« und Justin Lepany (Elektronische Musik) auf und war musikalische Leiterin in Ben J. Riepes Produktion EVER|RÊVE mit Aufführungen in Düsseldorf und Köln. Besonders vielfältige Erfahrungen hat Carolin Strecker in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, u. a. als langjährige Chorleiterin der Vokalhelden, einer Education-Initiative der Berliner Philharmoniker. In Jugendmusikwochen, wie zuletzt im Juni 2023 in Todi (Italien), arbeitet sie mit Kinderchören und verschiedenen Orchesterformationen.
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