FR, 11.09.2026 17:00 - SO, 13.09.2026 13:30
692,00€ Kostenbeitrag ohne ÜN/Frühstück; inkl. Tagesverpflegung876,00€ Kostenbeitrag inkl. ÜN/VP im Doppelzimmer (ermäßigter Preis)1076,00€ Kostenbeitrag inkl. ÜN/VP im Einzelzimmer (ermäßigter Preis)1036,00€ Kostenbeitrag inkl. ÜN/VP im Doppelzimmer (Normalpreis)1236,00€ Kostenbeitrag inkl. ÜN/VP im Einzelzimmer (Normalpreis)Bitte beachten Sie außerdem die Hinweise im Abschnitt »Zusatzinformationen«.
Fragen zu Unterkunft, Verpflegung und Rechnungslegung:
Birgit Gabel, Viola Wangler
gaeste@musikkultur-rheinsberg.de
Fragen zu Kursorganisation und Anmeldung:
Martha Rademacher
akademie@musikkultur-rheinsberg.de
|
Die Qualifizierung im Überblick Sie singen mit Leidenschaft im Chor und möchten Ihr Ensemble künftig auch dirigentisch unterstützen? Oder leiten Sie bereits einen Chor und möchten Ihre Fähigkeiten gezielt weiterentwickeln? Ganz gleich, ob Sie die ersten Schritte als Dirigent*in noch gehen wollen, oder bereits über Vorkenntnisse verfügen: Die Brandenburgische C-Ausbildung bietet eine praxisnahe Qualifizierung für Menschen, die Verantwortung in der Chorarbeit übernehmen möchten – im Verein, in Kirchengemeinden, an Schulen und Musikschulen oder in freien Ensembles. Die Ausbildung gliedert sich in zwei aufeinander aufbauende Kursstufen. - Der Basiskurs (C1) richtet sich an Teilnehmende mit Chorerfahrung, die erste dirigentische Grundlagen erwerben möchten.
- Im Aufbaukurs (C2) finden sich Absolvent*innen des Basiskurses oder Teilnehmende mit vergleichbaren Vorkenntnissen, die ihre dirigentischen Fähigkeiten vertiefen möchten.
Beide Kursstufen können unabhängig voneinander belegt werden. Sie umfassen jeweils vier Präsenzwochenenden an der Musikakademie Rheinsberg sowie ergänzende Online-Module. Die Ausbildung verbindet Gruppenunterricht mit Einzelcoachings und praktischer Chorarbeit. Die sichere Leitung von Proben, der bewusste Umgang mit Stimme und Klang sowie ein fundiertes musikalisches Handwerkszeug für die Arbeit mit Chören stehen dabei im Mittelpunkt. Schwerpunkte sind: - Chordirigieren, Schlagtechnik und Probenmethodik
- Arbeit an Auftakten und Einsätzen, an Klangvorstellung und Interpretation
- Methoden des Einsingens und chorische Stimmbildung
- Einzelstimmbildung und Sprecherziehung
- Allgemeine Musiklehre, Gehörbildung, Harmonielehre und Tonsatz
- Arbeit an ausgewählter Chorliteratur im Seminarchor
- regelmäßige praktische Anwendung mit verschiedenen Studiochören
Der Unterricht in Musiktheorie, Gehörbildung und Tonsatz berücksichtigt die unterschiedlichen Vorkenntnisse der Teilnehmenden. Wer bereits sichere Grundlagen mitbringt, kann an weiterführenden Inhalten arbeiten – wer Grundlagen festigen möchte, erhält dafür gezielte Unterstützung. So bleibt die Ausbildung auch für unterschiedliche musikalische Hintergründe anschlussfähig. Die fachliche Betreuung durch ein erfahrenes Team professioneller Musik-, Chor- und Gesangspädagog*innen und die besondere Lage der Akademie im historischen Kavalierhaus der Rheinsberger Schlossanlage direkt am Grienericksee schaffen eine einmalige Lernumgebung. Sie bietet den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich im geschützten Raum auszuprobieren und Gelerntes unter Gleichgesinnten zu vertiefen. Nach erfolgreichem Abschluss beider Kursstufen verfügen die Teilnehmenden über grundlegende bzw. vertiefte Kompetenzen, um Proben und Auftritte mit einem eigenen Chor sicher zu leiten. Absolvent*innen beider Kursstufen erfüllen zudem die Voraussetzungen, um die Übungsleiterpauschale des Landes Brandenburg über den Landesmusikrat zu beantragen.
Die C-Ausbildung für Chorleitung wurde 2018 durch den Landesmusikrat Brandenburg konzipiert und wird seit 2022 von der Musikakademie Rheinsberg fortgeführt. Sie orientiert sich am bundesweiten Ausbildungssystem der Amateurmusikverbände und trägt nicht nur wesentlich zum Erhalt und zur Weiterentwicklung einer lebendigen Chorlandschaft, sondern darüber hinaus zur Förderung kultureller Bildung und Vielfalt im Land Brandenburg bei. Zielgruppen & Teilnahmevoraussetzungen Basiskurs (C1): Motivierte Chormitglieder mit mehrjähriger Chorerfahrung, einer gesunden, tragfähigen Stimme sowie musiktheoretischen Grundkenntnissen (mind. Notenlesen im Violin- und Bassschlüssel); anderweitig Interessierte mit vergleichbaren Kenntnissen Aufbaukurs (C2): Absolvent*innen des Basiskurses (C1), Personen mit vergleichbarer Ausbildung sowie (nebenamtliche) Chorleiter*innen und Kirchenmusiker*innen, Lehrkräfte an Schulen und Musikschulen, Studierende und Referendar*innen musikbezogener Studiengänge
Weitere Informationen zu Teilnahmevoraussetzungen, Unterrichtsschwerpunkten und Prüfungsinhalten der C-Ausbildung finden Sie in der Studien- und Prüfungsordnung. Bei diesbezüglichen Fragen kommen Sie bitte gern auf das Akademie-Team zu. Die angegebenen Preise verstehen sich als Gesamtpreise für das Ausbildungsjahr 2026/27 und beinhalten den Kursbeitrag von 500 Euro sowie – je nach Buchung – Unterkunft und Verpflegung während der Präsenzwochenenden. Ermäßigungen gelten für Jugendliche bis 18 Jahre sowie Schüler*innen, Auszubildende und Studierende bis einschließlich 27 Jahre. Hospitationsmöglichkeiten: Am Samstag, den 24. April 2027 besteht im Rahmen des 4. Präsenzmoduls des aktuellen Ausbildungsjahrgangs zwischen 10 und 18 Uhr die Möglichkeit, in Rheinsberg zu hospitieren sowie mit Teilnehmenden und Dozent*innen ins Gespräch zu kommen. Bei Interesse melden Sie sich bitte formlos per E-Mail bei uns. Sie haben Fragen? Wir die Antworten! Am 27. Mai 2027 um 19 Uhr laden wir Sie herzlich zu einer kostenlosen Informationsveranstaltung via »Zoom« ein. Im Mittelpunkt stehen Inhalte, Voraussetzungen und organisatorischen Rahmenbedingungen der C-Ausbildung in der Akademiesaison 2027/28. Weitere Informationen? Notenmaterial: Der Dirigierunterricht basiert im Wesentlichen auf einer Notensammlung, die einen Querschnitt von mehr als 200 Chorwerken aus fünf Jahrhunderten beinhaltet. Die Sammlung kann über eine Sammelbestellung zum vergünstigten Preis von etwa 34,- € über die Akademie bezogen werden. Weitere Informationen dazu erhalten Sie nach Anmeldeschluss Anfang August. Technische Voraussetzungen: Für die Teilnahme an Online-Meetings und Webinaren wird eine stabile Internetverbindung sowie ein Computer, Laptop oder Tablet mit Kamera und Mikrofon benötigt. Als gemeinsame Kommunikationsplattform wird Microsoft Teams genutzt. Auch hierzu informieren wir Sie nach Anmeldeschluss. Die Brandenburgische C-Ausbildung für Chorleitung wird – vorbehaltlich der Bereitstellung entsprechender Haushaltsmittel – gefördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg. In Kooperation mit dem Landesmusikrat Brandenburg e.V.
Daniel Hikaru Grote
Daniel Hikaru Grote studierte an der Hochschule für Musik Würzburg sowie an der Universität der Künste Berlin Musiktheorie. Seit 2016 unterrichtet er als Lehrbeauftragter für Musiktheorie an der Universität der Künste Berlin Schulmusikstudierende sowie Studierende im Studiengang Künstlerische Ausbildung mit instrumentalem Hauptfach. Darüber hinaus unterrichtet er Gehörbildung und Tonsatz an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig. Seit 2020 ist er zudem an der Musikschule Neukölln in der Allgemeinen Musiklehre sowie in der Studienvorbereitenden Ausbildung tätig. Im Rahmen eines Promotionsvorhabens an der Musikhochschule Lübeck beschäftigt er sich aktuell mit dem Werk Bernd Alois Zimmermanns. Neben seiner Lehrtätigkeit arbeitet Daniel Grote als Korrepetitor und Chorleiter in verschiedenen Chören, unter anderem beim Education-Projekt der Berliner Philharmoniker »Die Vokalhelden«. Außerdem ist er Mitbegründer, Sänger und Chorleiter des Kammerchores »Das Vokalprojekt« mit semiprofessionellen Sänger*innen. Zu seinen freiberuflichen Tätigkeiten gehört darüber hinaus das Bearbeiten und Arrangieren von Werken für unterschiedliche Besetzungen, etwa für Chor a cappella, Instrumentalensembles und Orchester.
Prof. Arndt Martin Henzelmann
Arndt Martin Henzelmann wurde in Berlin als Sohn eines Kirchenmusikers geboren. Er studierte zunächst Kirchen- und Schulmusik in Köln, anschließend Chordirigieren bei Jörg-Peter Weigle an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Berlin. Prägende Impulse erhielt er als Stipendiat der »Tenso Masterclasses for Young Conductors« und in Meisterklassen von Grete Pedersen, Stephen Layton, James Wood, Wolfgang Schäfer, Jan Scheerer und Morten Schuldt-Jensen, wobei er unter anderem mit Det Norske Solistkor, dem Tenso Europe Chamber Choir und dem Trinity College Choir Cambridge zusammenarbeitete.
Aktuell hat Arndt Martin Henzelmann die musikalische Leitung des Consortium musicum Berlin inne. Daneben wirkt er als musikalischer Assistent beim Staats- und Domchor Berlin und gründete kürzlich das Collegium Vocale Iuvenum Köln, ein Projektensemble von jungen Sänger*innen mit Schwerpunkt auf Barockmusik. Regelmäßig leitet er daneben Projekte der freien Szene und ist in diesem Jahr etwa wiederholt zur Zusammenarbeit mit dem preisgekrönten Kammerchor CONSONO eingeladen.
Seiner Leidenschaft fürs Unterrichten folgte Arndt Martin Henzelmann von 2019 bis 2024 als hauptamtlicher Dozent für Chorleitung am kirchenmusikalischen Institut der Universität der Künste Berlin und in einem Lehrauftrag an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Berlin. Regelmäßig wird er daneben als Dozent für Dirigierkurse und Musikwochen, etwa für AMJ, IAM, WGM oder Landesmusikräte, engagiert.
Ein Schwerpunkt seines Wirkens als Dirigent liegt im chorsinfonischen Bereich: So war er langjährig Leiter des Oratorienchor Köln und des Rodenkirchener Kammerchor und Orchester, mit denen er regelmäßig in der Kölner Philharmonie gastierte. Er arbeitete mit einer Vielzahl von großen Ensembles und Orchestern zusammen wie den Bochumer Sinfonikern, dem Kyiv Symphony Orchestra, dem Kölner Kammerorchester oder dem Sinfonie Orchester Berlin und Ensembles der Alte-Musik-Szene wie der Batzdorfer Hofkapelle, Concerto Brandenburg, aris et aulis berlin oder der lautten compagney BERLIN. Gleichzeitig konzertierte er mit Kammerchören wie dem Landesjugendchor Rheinland-Pfalz und wirkte er als Dirigent des Vokalensembles neuer chor berlin, mit dem er verschiedene Uraufführungen (Sköld, Forte, Makor, Machuel, Zimmermann) realisierte und schwerpunktmäßig innovative und interdisziplinäre Programme gestaltete. 2022 und 2023 leitete er das internationale Festival C.H.O.I.R., wo er unter anderem neue Fassungen des Te Deums und Messe d-Moll von Anton Bruckner uraufführte. Als Assistent von Prof. Robert Göstl arbeitete er mit dem Deutschen Jugendkammerchor. Weiterhin assistierte er Prof. Kai-Uwe Jirka bei der traditionsreichen Sing-Akademie zu Berlin sowie Prof. Jörg-Peter Weigle beim Hochschulchor der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Berlin.
Benedikt Kantert
Der junge Dirigent Benedikt Kantert machte in den vergangenen Jahren mit nationalen und internationalen Wettbewerbserfolgen auf sich aufmerksam. In der Konzertsaison 2025/26 ist er in Konzerten und Wettbewerben im In- und Ausland zu erleben. Darüber hinaus ist er regelmäßig als Dozent für Chordirigieren tätig. Seit 2024 ist er künstlerischer Leiter der Chöre der Technischen Universität Dresden. Seine musikalische Erziehung begann mit Klavier- und Musiktheorieunterricht bei seinem Großvater Oskar Goldmann und fand ihre Fortsetzung als Posaunist und Pianist im Jugendsinfonieorchester der Edertalschule. Seit seinem 15. Lebensjahr erhielt er Unterricht in den Fächern Orgel und Chorleitung und schloss seine kirchenmusikalische Ausbildung mit dem C-Examen ab. Seit 2015 studierte Benedikt Kantert Chor- und Ensembleleitung bei Tobias Löbner, Ludwig Böhme und Prof. Roland Börger an der Hochschule für Musik und Theater in Leipzig. Zum Wintersemester 2019/2020 nahm er zusätzlich sein Orchesterdirigierstudium bei Prof. Ekkehard Klemm an der Hochschule für Musik Dresden auf. Weitere Studien absolvierte er an der Königlichen Musikhochschule Stockholm in Orchesterdirigieren in der Klasse von Henrik Schaefer und Chordirigieren in den Klassen von Mats Nilsson und Fredrik Malmberg. Wichtige Impulse neben seinem Studium erhielt er von Dirigenten wie Gregor Meyer, Frieder Bernius, Howard Arman, Gijs Leenaars und Prof. Patrick Russil. Als Dirigent und Korrepetitor arbeitete er mit Chören und Orchestern wie dem Gewandhauschor Leipzig, dem Kammerchor Stuttgart, dem RIAS Kammerchor, dem Chor der Oper Leipzig, dem Chor des Bayerischen Rundfunks, dem Rundfunkchor Berlin, der Elbland Philharmonie Sachsen, der Erzgebirgischen Philharmonie Aue, der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz, dem Nordiska Kammarorkester sowie dem Dresdner Kreuzchor zusammen. Konzerte mit seinem eigens gegründeten Ensemble, der Jungen Kammerphilharmonie Sachsen, runden seine Ausbildung ab. Als Assistent und Choreinstudierer arbeitete er mit namhaften Dirigenten wie Michael Sanderling, Wayne Marshall oder Sir James MacMillan zusammen. Konzerte führten ihn in den vergangenen Jahren unter anderem ins Gewandhaus Leipzig, in den Kulturpalast Dresden, in die Dresdner Kreuzkirche oder in die Berliner Philharmonie. Wiederkehrende Engagements bei der Bachwoche Greifswald, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, der chor.com und dem Deutschen Chorfest sowie CD-Einspielungen und Rundfunkübertragungen begleiten seine Tätigkeiten. Im Oktober 2022 machte er als Finalist des 5. Deutschen Chordirigentenpreises in Berlin auf sich aufmerksam. Mit dem jungen Schweriner Männerkammerchor ffortissibros gewann er zwei erste Preise beim 10th Cornwall International Male Choral Festival sowie den Sonderpreis »Ellen Winser Trophy« als bester Dirigent des Festivals. 2023 erhielt er beim 11. Deutschen Chorwettbewerb ebenfalls den 1. Preis in der Kategorie Männerchöre mit dem Ensemble. Im Oktober 2025 erhielt der Chor unter seiner Leitung zwei Goldmedaillen sowie die kategorieübergreifend höchste Wertungspunktzahl beim Grand Prix of Nations Mauritius. Benedikt Kantert war Stipendiat der Deutschen Orchesterstiftung und Inhaber des Ernst-von-Schuch-Stipendiums. Seit 2024 ist er Stipendiat im renommierten Förderprogramm »Forum Dirigieren«.
Teresa Pfefferkorn
Teresa Pfefferkorn ist Chordirigentin und lehrt als Dozentin für Chorleitung und Dirigieren an der Universität der Künste Berlin und der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn Bartholdy« Leipzig. Sie leitet den Großen Chor der Universität der Künste sowie die Kammerchöre hortus vocalis und den Kronenchor Friedrichstadt e.V. und arbeitet regelmäßig mit dem Kammerchor und Frauenchor der Künste. Ihrem Masterstudium der Evangelischen Kirchenmusik an der HfMT Hamburg und der HfK Bayreuth folgte ein Masterstudium in Chor- und Ensembleleitung an der UdK Berlin. Teresa Pfefferkorn arbeitete mit zahlreichen Berliner Ensembles wie dem Philharmonischen Chor, den Chören und Orchestern des Collegium Musicum Berlin, den Kinderchören der Staatsoper Unter den Linden und dem Staats- und Domchor. Inspirierend waren für sie Studienreisen unter anderem nach Indonesien, Schweden und in die USA sowie die aktive und passive Teilnahme an Meisterkursen unter anderem mit Stefan Parkman, Grete Pedersen und Yuval Weinberg. Besonders prägte sie auch die Beschäftigung mit Musiktherapie und mit der Wirksamkeit von Chorsingen auf Körper, Seele und Geist. Den Raum für wahrhafte Begegnungen von Menschen in der Musik zu erschaffen, ist ihr zentrales Anliegen in ihrer Arbeit.
Annette Reinhold
Annette Reinhold studierte Gesang und Gesangspädagogik an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn-Bartholdy« in Leipzig. Bereits während ihres Studiums war sie an den Opernhäusern in Dessau, Leipzig, Weimar, Potsdam und Halle zu Gast. Zudem führte ein erstes festes Engagement sie an das Theater der Stadt Cottbus. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Karriere lag auf dem Konzertgesang. So kann sie unter anderem auf Engagements am Gewandhaus zu Leipzig, an der Kölner und Berliner Philharmonie, am Schauspielhaus Berlin und der Konzerthalle Hamburg sowie auf die Zusammenarbeit mit renommierten Knabenchören wie dem Dresdner Kreuzchor oder dem Thomanerchor Leipzig verweisen. Regelmäßig war sie zu Musikfestivals nach Heidelberg, Göttingen und Schwetzingen sowie zu den Händelfestspielen in Halle und zum Bachfest ihrer Heimatstadt Leipzig eingeladen. Heute widmet sich Annette Reinhold verstärkt der Gesangspädagogik. Viele ihrer Schüler*innen studieren inzwischen selbst an renommierten Musikhochschulen, darunter in Dresden, Leipzig oder Köln. Mit ihrer pädagogischen Expertise und vielfältigen praktischen Erfahrungen begleitete sie unter anderem Ensembles wie den Landesjugendchor Sachsen, die städtischen Kinder- und Jugendchöre der Schola Cantorum Leipzig oder die Chöre des Leipziger Gewandhauses und ist darüber hinaus gern gesehener Gast bei gesangspädagogischen Workshops und Fortbildungen.
Carolin Strecker
Carolin Strecker arbeitet als Chordirigentin, Sängerin und Stimmbildnerin in Berlin. Sie studierte Chorleitung, Gesang, Flöte und Orchesterdirigieren an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart sowie an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Als musikalische Assistentin von Kirill Petrenko, Sir Simon Rattle und Simon Halsey erarbeitete sie Produktionen wie Puccinis »Suor Angelica« unter der Regie von Nico and the Navigators oder David Langs »Public Domain«. Ein besonderer Fokus ihrer Arbeit ist die Zusammenarbeit mit Komponisten, Lichtkünstlern, Instrumentalisten und Regisseuren, um besondere Chorkonzerterlebnisse zu schaffen. So führte sie zuletzt Franz Kafkas »Der Bau« mit ihrem Kammerchor cantamus.berlin, der Puppenspielabteilung der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch« und Justin Lepany (Elektronische Musik) auf und war musikalische Leiterin in Ben J. Riepes Produktion EVER|RÊVE mit Aufführungen in Düsseldorf und Köln. Besonders vielfältige Erfahrungen hat Carolin Strecker in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, u. a. als langjährige Chorleiterin der Vokalhelden, einer Education-Initiative der Berliner Philharmoniker. In Jugendmusikwochen, wie zuletzt im Juni 2023 in Todi (Italien), arbeitet sie mit Kinderchören und verschiedenen Orchesterformationen.
|