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Fortbildung Spielleiter*innen: Choreografie für junge Menschen - Präsenz - Körper - Bewegung

KURSNUMMER: 261120

Zielgruppe

Spielleiter*innen, Theatermacher*innen, Vermittler*innen, Schauspieler*innen, Musiker*innen, Sänger*innen, Performer*innen, Multiplikator*innen
Weitere Informationen

Für die Fortbildung ist kein Vorwissen im Bereich Tanz notwendig.
Termine

FR, 20.11.2026 15:00 - SO, 22.11.2026 14:00
Anmeldeschluss

18.10.2026
Kursplätze

max. 12 Plätze
Ort

Musikakademie Rheinsberg
Kategorie

Nachwuchsförderung, Musiktheater & Bühne, Kulturelle Vielfalt & Teilhabe
Preise

168,00€ Kostenbeitrag ohne ÜN/Frühstück; inkl. Tagesverpflegung214,00€ Kostenbeitrag inkl. ÜN/VP im Doppelzimmer (ermäßigter Preis)264,00€ Kostenbeitrag inkl. ÜN/VP im Einzelzimmer (ermäßigter Preis)
Ermäßigungsberechtigt sind Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sowie Schüler*innen, Auszubildende und Studierende bis 27 Jahre.
254,00€ Kostenbeitrag inkl. ÜN/VP im Doppelzimmer (Normalpreis)304,00€ Kostenbeitrag inkl. ÜN/VP im Einzelzimmer (Normalpreis)
Ansprechpartner*innen

Fragen zu Unterkunft, Verpflegung und Rechnungslegung:
Birgit Gabel, Viola Wangler
gaeste@musikkultur-rheinsberg.de

Fragen zu Kursorganisation und Anmeldung:
Leonie Rinze
akademie@musikkultur-rheinsberg.de

Fragen zu Kursinhalten:
Annika Haller
akademie@musikkultur-rheinsberg.de

Veranstaltungsdetails

Choreografie und choreografische Prozesse können Teilnehmenden einen neuen Zugang zum Körper vermitteln und eine ästhetische Perspektive auf die Verhandlung von unterschiedlichen Themen eröffnen.

Judith Niggehoff initiiert und begleitet als Theater- und Tanzpädagogin, Choreografin und Regisseurin künstlerische Prozesse als Ausdrucks- und Bildungsform für junge Menschen.

In dieser Fortbildung werden choreografische Prozesse geöffnet und damit zugänglich gemacht. Gemeinsam wird erforscht, wie von der Themenfindung zur Übersetzung in den Körper eine Choreografie entsteht. Wie gestaltet sich der Weg und welche pädagogischen Möglichkeiten können in der Praxis genutzt werden? Im stetigen Austausch über bereits gesammelte Erfahrungen werden weitere Impulse gegeben, so dass sich der Raum für Kreativität öffnet. Ziel ist es, einen eigenen Zugang zu choreografischen Prozessen zu finden und sich darin in einem möglichst sicheren Raum auszuprobieren. 

​Arbeitsweisen zur Entwicklung einer Choreografie mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen

Partizipation in choreografischen Prozessen:

  • Berücksichtigung unterschiedlicher Lernzugänge und barrierearmer Zugänge
  • Improvisationsmöglichkeiten
  • tanzpädagogische und choreografische Arbeit mit Jugendlichen/Gruppen   
  • Ideenentwicklung und Übersetzung in körperlichen Ausdruck
  • Umgang mit Herausforderungen im Prozess  

Inspiration für die choreografische und szenische Arbeit:

  • Neue Bewegungen entdecken
  • Arbeit mit Ebenen, Tempi, Raum, Dynamik und Bewegungsqualitäten
  • Bedeutung und Auswahl von Musik für eine Choreografie
  • Zusammensetzung von Bewegung und Musik

Praktische Übungen:

  • spezifische Übungen für die Arbeit mit dem Körper
  • Improvisation über Bilder und Bewegungsqualität
  • Bewegungscodes für Gruppen gestalten
  • Ideen erforschen, Texte verfassen und in Bewegung übersetzen
  • Choreografien entwickeln
  • Ebenen von Text und Choreografie miteinander verbinden

Persönliche Weiterentwicklung:

  • Reflektion der eigenen pädagogischen Haltung und deren Wirkung
  • Eigene künstlerische Prozesse anstoßen und weiterentwickeln
  • Körperliche Zugänge trainieren
  • Fehlertoleranz und Experimentierfreude stärken
  • Bühnenpräsenz
  • Austausch mit Kolleg*innen
Kursvorbereitung

Bitte reichen Sie bei der Anmeldung Ihre individuellen Fragestellungen ein und wenn Sie möchten, auch Material, an welchem Sie aktuell arbeiten (leonie.rinze@musikkultur-rheinsberg.de). Wir versuchen diese dann gerne bei der Kursplanung zu berücksichtigen. Wir freuen uns darauf, Ihre Arbeit mit jungen Menschen zu bereichern und Raum für persönliche Weiterentwicklung zu schaffen! 

Gefördert von:
Dozierende

Judith Niggehof
Biografie

Judith Niggehoff initiiert und begleitet als Theater- und Tanzpädagogin, Choreografin und Regisseurin künstlerische Prozesse als Ausdrucks- und Bildungsform für junge Menschen. Sie studierte sonderpädagogische Förderung mit dem Schwerpunkt ästhetische Bildung an der Universität zu Köln und absolvierte eine tanzpädagogische Ausbildung. Sie ist Teil des Performancekollektivs KONNECTIVE, choreografierte verschiedene Produktionen für das IMPORT EXPORT KOLLEKTIV am Schauspiel Köln (SCHÖNE NEUE WELT, JUGEND OHNE GOTT, HELGES LEBEN) und leitet mit Vivien Musweiler seit 5 Jahren das Teen Ensemble am Theater Marabu in Bonn. Seit 2022 erarbeitet sie Inszenierungen mit POLYLUX (u.a. FACING DESTINY, TRAUER//FALL, DOWNTOWN PARADISE.). Sie ist feste Mitarbeiterin am Schauspiel Köln in der Abteilung THEATER - STADT - SCHULE.