Musik kann im Gesundheits- und Pflegebereich weit mehr sein als ein schöner Zusatz: Sie erleichtert Kommunikation, unterstützt Aktivierung, eröffnet emotionale Zugänge und ist auch für Fachkräfte selbst eine Ressource im Arbeitsalltag. Gerade bei Demenz, psychischen Belastungen oder in der Begleitung von Menschen mit Einschränkungen baut Musik Brücken, wo Sprache und Routinen an Grenzen stoßen. Der Praxistag zeigt, welche Rolle Musik im Gesundheitswesen einnehmen kann – erfahrungsorientiert, aus der eigenen Praxis heraus.
Der Tag richtet sich an angehende Fachkräfte im Gesundheitswesen: Pflegeschüler*innen, Auszubildende in der Heilerziehungspflege und in therapeutischen Assistenzberufen, angehende Betreuungskräfte und Alltagsbegleiter*innen, Studierende der Medizin und Psychologie. Auch Praxisanleiter*innen, Lehrkräfte und Ausbildungsverantwortliche sind eingeladen, als Teilnehmende mitzuwirken und den Transfer in Ausbildung und Praxis zu unterstützen.
Im Mittelpunkt stehen das eigene Ausprobieren, Erleben und Reflektieren. Die Teilnehmenden besuchen zwei jeweils 2,5-stündige Workshops zu selbstgewählten Themen. Musikalische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.