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Aufbaukurs Stimmbildung - Stimmtechnik, Stimmtraining und Repertoire-Werkstatt

KURSNUMMER: 261030

Zielgruppe

Chorsänger*innen mit stimmbildnerischer Vorerfahrung, Chorleiter*innen, Musiklehrkräfte, Studierende musikbezogener Studiengänge sowie ambitionierte Laien, die ihre Stimme gezielt weiterentwickeln möchten.
Weitere Informationen

Der Aufbaukurs baut auf dem Basiskurs Stimmbildung auf. Vorausgesetzt werden die vorherige Teilnahme am Basiskurs oder vergleichbare stimmbildnerische Vorerfahrungen.
Termine

FR, 30.10.2026 17:00 - SO, 01.11.2026 13:00
Anmeldeschluss

30.09.2026
Kursplätze

max. 12 Plätze
Ort

Musikakademie Rheinsberg
Kategorie

Chor- & Vokalmusik, Lebenslanges Musizieren
Preise

148,00€ Kostenbeitrag ohne ÜN/Frühstück; inkl. Tagesverpflegung194,00€ Kostenbeitrag inkl. ÜN/VP im Doppelzimmer (ermäßigter Preis)244,00€ Kostenbeitrag inkl. ÜN/VP im Einzelzimmer (ermäßigter Preis)
Ermäßigungsberechtigt sind Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sowie Schüler*innen, Auszubildende und Studierende bis 27 Jahre.
234,00€ Kostenbeitrag inkl. ÜN/VP im Doppelzimmer (Normalpreis)284,00€ Kostenbeitrag inkl. ÜN/VP im Einzelzimmer (Normalpreis)
Ansprechpartner*innen

Fragen zu Unterkunft, Verpflegung und Rechnungslegung:
Birgit Gabel, Viola Wangler
gaeste@musikkultur-rheinsberg.de

Fragen zu Kursorganisation und Anmeldung:
Martha Rademacher
akademie@musikkultur-rheinsberg.de

Kursbeschreibung

Sie singen regelmäßig im Chor und möchten Ihre Stimme gezielt weiterentwickeln? Sie haben bereits stimmbildnerische Erfahrung gesammelt und möchten an Klang, Tragfähigkeit, Beweglichkeit und stimmlicher Sicherheit arbeiten? Oder sind Sie Chorleiter*in oder Musiklehrer*in und suchen neue Impulse für die stimmbildnerische Arbeit mit Ihrem Chor oder Ensemble? 

Dieser Aufbaukurs richtet sich an Chorsänger*innen und ambitionierte Laiensänger*innen mit stimmbildnerischer Vorerfahrung, an Studierende musikbezogener Studiengänge sowie an Chorleiter*innen und Musiklehrer*innen. Im Mittelpunkt stehen die Weiterentwicklung der eigenen Stimme, ein intensives Stimmtraining und der Transfer in die musikalische Praxis.

Nach einer kurzen Standortbestimmung und der Auffrischung zentraler Grundlagen geht es direkt in die praktische Arbeit. Die Repertoire-Werkstatt spannt einen Bogen über verschiedene Epochen, Stile und Genres und verbindet die stimmliche Arbeit mit ausgewählter Chor- und Sololiteratur. Dabei geht es um die Frage, wie sich konkrete musikalische und stilistische Anforderungen stimmlich umsetzen lassen. Auch mitgebrachtes Repertoire kann einbezogen werden.

Weitere Inhalte
  • Resonanz und Tragfähigkeit
  • Register- und Vokalausgleich
  • Beweglichkeit und stimmliche Ausdauer
  • Sicherheit auch in Extremlagen
  • Artikulation, Phrasierung und Intonation

Die praktische Arbeit im Plenum und in Kleingruppen wird durch kurze fachliche Impulse, individuelles Feedback und gemeinsame Reflexion begleitet. So können die Teilnehmenden ihre Stimme bewusster wahrnehmen und stimmliche Zusammenhänge besser verstehen. Konkrete Übungen für das persönliche Training sowie Transfermöglichkeiten für das chorische Einsingen und die stimmliche Arbeit im Chor oder Ensemble runden das Wochenende ab.

Impressionen
Dozierende

Annette Reinhold

Annette Reinhold studierte Gesang und Gesangspädagogik an der Hochschule für Musik und Theater »Felix Mendelssohn-Bartholdy« in Leipzig. Bereits während ihres Studiums war sie an den Opernhäusern in Dessau, Leipzig, Weimar, Potsdam und Halle zu Gast. Zudem führte ein erstes festes Engagement sie an das Theater der Stadt Cottbus.

Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Karriere lag auf dem Konzertgesang. So kann sie unter anderem auf Engagements am Gewandhaus zu Leipzig, an der Kölner und Berliner Philharmonie, am Schauspielhaus Berlin und der Konzerthalle Hamburg sowie auf die Zusammenarbeit mit renommierten Knabenchören wie dem Dresdner Kreuzchor oder dem Thomanerchor Leipzig verweisen. Regelmäßig war sie zu Musikfestivals nach Heidelberg, Göttingen und Schwetzingen sowie zu den Händelfestspielen in Halle und zum Bachfest ihrer Heimatstadt Leipzig eingeladen.

Heute widmet sich Annette Reinhold verstärkt der Gesangspädagogik. Viele ihrer Schüler*innen studieren inzwischen selbst an renommierten Musikhochschulen, darunter in Dresden, Leipzig oder Köln. Mit ihrer pädagogischen Expertise und vielfältigen praktischen Erfahrungen begleitete sie unter anderem Ensembles wie den Landesjugendchor Sachsen, die städtischen Kinder- und Jugendchöre der Schola Cantorum Leipzig oder die Chöre des Leipziger Gewandhauses und ist darüber hinaus gern gesehener Gast bei gesangspädagogischen Workshops und Fortbildungen.

Stefanie Schuster-Smits

Die deutsch-niederländische Sopranistin Stefanie Schuster-Smits studierte zunächst Gesangspädagogik an der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe und wechselte nach ihrem Abschluss an die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. 1997 war sie Preisträgerin beim »Maria-Callas-Grand-Prix« in Athen. Noch im selben Jahr wurde sie als Donna Anna für Katharina Thalbachs Inszenierung von »Don Giovanni« in Berlin sowie für die Titelrolle in Puccinis »Tosca« an der Norske Opera Oslo verpflichtet. 2001 erhielt sie für ihre Darstellung der Elisabeth in Richard Wagners »Tannhäuser« den Theaterpreis des Landestheaters Coburg sowie ein Stipendium der Richard-Wagner-Stiftung Bayreuth.

Von 2000 bis 2005 war Stefanie Schuster-Smits am Landestheater Coburg engagiert. Darüber hinaus gastierte sie unter anderem an den Theatern in Lübeck, Linz, Kaiserslautern, Regensburg und Bremen, am Staatstheater Mainz sowie am Staatstheater am Gärtnerplatz in München. 2010 war sie als Solistin an der Seite von Hans Sotin und den Bochumer Sinfonikern in der Kölner Philharmonie sowie mit Brittens »War Requiem« und Mendelssohns »Paulus« im Konzerthaus Berlin zu hören. Weitere Engagements führten sie an die Städtischen Bühnen Münster, wo sie Beethovens Leonore sowie die Mozart-Partien Donna Anna und Vitellia sang, als Sieglinde in Loriots »Der Ring an einem Abend« an das Theater Hagen, als Rosalinde und Erste Dame an das Volkstheater Rostock sowie als Tosca an das Theater Münster.

Von Mai bis Juli 2023 war Stefanie Schuster-Smits Ensemblemitglied der Schönebecker Sommeroperette. Im Januar 2025 ging sie als Solistin mit der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie Schönebeck auf Tournee durch Sachsen-Anhalt. Im Sommer 2025 kehrte sie als Diana in Offenbachs »Orpheus in der Unterwelt« zur Schönebecker Sommeroperette zurück. Ab November 2026 ist sie an der Musikalischen Komödie Leipzig als Mrs. Pearce in »My Fair Lady« zu erleben.

Seit 2012 unterrichtet Stefanie Schuster-Smits Gesang am Institut für Musik und Musikwissenschaft der TU Dortmund. Seit 2018 ist sie als Gesangspädagogin und Stimmbildnerin an der Schola Cantorum Leipzig tätig. Von 2022 bis 2024 hatte sie zudem einen Lehrauftrag an der BTU Cottbus-Senftenberg.